de-at-recht: Rechtswissen für AI-Agents, sauber strukturiert
Claude-Skill für deutsches und österreichisches Recht: Fristen, Rechtsmittel, Behördenverfahren und grenzüberschreitende DE/AT-Fälle.
Sprachmodelle beantworten Rechtsfragen erstaunlich flüssig und erstaunlich oft falsch. Sie vermischen deutsche und österreichische Rechtslagen, raten bei Fristen und erfinden Paragrafen, wenn ihnen der Kontext fehlt. Genau hier setzt de-at-recht an: ein Skill für Claude Code und kompatible AI-Agents, der dem Modell strukturiertes Wissen über beide Rechtsordnungen mitgibt, statt es raten zu lassen.
Der Skill deckt die Bereiche ab, in denen generische Modelle am häufigsten scheitern: gesetzliche Grundlagen und ihre Fundstellen, Fristen und ihre Berechnung, Rechtsmittel und den jeweils richtigen Verfahrensweg, sowie den Ablauf von Behördenverfahren in Deutschland und Österreich. Dazu kommt ein Gebiet, das selbst spezialisierte Tools selten sauber behandeln: die EU-Koordinierung der sozialen Sicherheit für grenzüberschreitende Fälle zwischen Deutschland und Österreich, relevant für Grenzgänger, entsandte Mitarbeiter und Unternehmen mit Standorten in beiden Ländern.
In der Praxis heißt das: Ein Agent mit diesem Skill unterscheidet, ob eine Frage nach deutschem oder österreichischem Recht zu beantworten ist, nennt die einschlägigen Normen statt vager Behauptungen und kennt die Verfahrensschritte, bevor er Empfehlungen formuliert. Für Kanzleien, Steuerberater und Unternehmen mit DE/AT-Bezug wird ein AI-Assistent damit vom Risiko zum Werkzeug. Wichtig bleibt: Der Skill ersetzt keine Rechtsberatung, er macht die Vorarbeit strukturierter und nachvollziehbarer.
Wie alle unsere Skills ist de-at-recht offen auf GitHub verfügbar und in wenigen Minuten installiert. Er folgt dem Claude-Skill-Standard und lässt sich mit anderen Skills kombinieren, etwa mit unserem EU-AI-Act-Skill für Compliance-Fragen. Zusammen zeigen sie, worauf wir bei AI-Systemen bestehen: Ein Agent ist nur so gut wie das Fachwissen, das man ihm strukturiert mitgibt. Genau solche Wissens-Schichten bauen wir auch für Kundenprojekte, vom internen Support-Bot bis zum Fach-Assistenten.
Konkret profitieren davon drei Gruppen. Kanzleien und Steuerberatungen, die AI-Assistenten für Recherche und Vorprüfung einsetzen wollen, ohne dass das Modell Rechtsordnungen verwechselt. Unternehmen mit Mitarbeitern oder Standorten in beiden Ländern, die bei Entsendungen, Grenzgängern und Sozialversicherungsfragen immer wieder dieselben Abklärungen brauchen. Und Entwickler, die Legal-Tech-Anwendungen für den DACH-Raum bauen und eine geprüfte Wissensbasis dem Prompt-Basteln vorziehen. In allen drei Fällen ersetzt der Skill stundenlange Vorrecherche durch strukturierte erste Antworten mit Fundstellen.
Der Skill zeigt auch, wie wir an Fach-AI herangehen: Zuerst wird das Wissen strukturiert, dann kommt das Modell dazu, nicht umgekehrt. Diese Reihenfolge unterscheidet ein verlässliches Werkzeug von einem eloquenten Risiko. Wenn dein Unternehmen Fachwissen hat, das ein AI-Assistent beherrschen soll, egal ob Recht, Technik oder interne Prozesse, ist genau das unsere Kernarbeit: aus eurem Wissen eine Skill-Schicht bauen, mit der ein Agent zuverlässig arbeitet. de-at-recht ist das öffentliche Beispiel dieses Handwerks.
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