production-architecture-guardian: Architektur-Audits, die nichts erfinden
Prüft Production-Apps auf Skalierung, Security, Performance und Reliability. Erfindet keine Konfigurationswerte.
Wer eine AI nach dem Zustand seiner Anwendung fragt, bekommt eine selbstbewusste Antwort. Das Problem: Sprachmodelle erfinden im Zweifel Zahlen. Ein Timeout von 30 Sekunden, ein Connection-Pool von 20, ein Rate-Limit von 100, solche Werte klingen plausibel, auch wenn sie mit deinem System nichts zu tun haben. Bei Architektur-Entscheidungen ist genau das gefährlich, weil falsche Konfigurationswerte in Production echte Ausfälle verursachen.
Der production-architecture-guardian ist ein Claude-Skill mit zugehörigem Subagent, der Anwendungsarchitektur auditiert und dabei eine eiserne Regel hat: Jeder Wert im Bericht ist entweder aus dem Code belegt, gemessen, oder er wird explizit als fehlende Information ausgewiesen. Erfundene Zahlen sind ausgeschlossen. Ein Audit-Ergebnis sagt dir also nicht nur, was auffällig ist, sondern auch, woher jede Aussage stammt, und wo das System schlicht zu wenig Daten hat, um zu urteilen.
Inhaltlich prüft der Guardian die vier Dimensionen, an denen Production-Systeme scheitern: Skalierbarkeit, also was passiert, wenn Last und Datenvolumen wachsen. Security, von Zugriffskontrollen bis zum Umgang mit Secrets. Performance, wo Antwortzeiten und Ressourcenverbrauch aus dem Ruder laufen. Und Reliability, also Fehlerbehandlung, Wiederanlauf und die Frage, ob ein Teilausfall das Gesamtsystem mitreißt. Er eignet sich für Audits bestehender Systeme genauso wie für Design-Reviews, bevor gebaut wird.
Entstanden ist der Skill aus unserer eigenen Arbeit: Wir auditieren Kundensysteme, bevor wir sie erweitern, und wollten dafür ein Werkzeug, dem man trauen kann. Auf GitHub ist er frei verfügbar und in jede Claude-Code-Umgebung installierbar. Er ist damit auch ein ehrliches Verkaufsargument: Wenn du wissen willst, wie wir arbeiten, schau dir an, welche Disziplin wir unseren eigenen Werkzeugen beibringen. Dieselbe Sorgfalt bekommt dein Projekt.
In der Praxis nutzt du den Guardian an zwei Punkten. Vor einem größeren Ausbau, wenn die Frage lautet, ob die bestehende Architektur die nächste Stufe trägt, liefert das Audit eine belegte Bestandsaufnahme statt eines Bauchgefühls. Und bei der Übernahme fremder Codebasen, etwa nach einem Agenturwechsel oder Zukauf, verschafft er in kurzer Zeit den Überblick, für den sonst tagelanges Einlesen nötig wäre: wo die Risiken liegen, was solide ist und welche Informationen schlicht fehlen.
Der Guardian arbeitet als Subagent, läuft also getrennt vom Hauptkontext und liefert seinen Bericht als kompaktes Ergebnis zurück. Das macht ihn auch für große Codebasen praktikabel. Für uns ist er inzwischen Standard in jedem Projektstart: Kein Ausbau ohne Audit, kein Audit ohne Belege. Wenn du wissen willst, wie dein System dasteht, kannst du den Skill selbst laufen lassen, oder uns beauftragen, das Audit durchzuführen und die Befunde gleich in einen priorisierten Maßnahmenplan zu übersetzen.
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