B2B-Portal für SWING: Bestellprozesse für den Fachhandel
Kundenportal für den Gleitschirmhersteller SWING: Bestellungen und B2B-Prozesse digital abgebildet.
SWING gehört zu den etablierten Gleitschirmherstellern Europas, mit einem Händlernetz, das von Flugschulen bis zu Fachhändlern reicht. Wie in vielen B2B-Strukturen des Mittelstands liefen Bestell- und Abstimmungsprozesse historisch über die Kanäle, die eben da waren: E-Mail, Telefon, Listen. Das funktioniert, bindet aber auf beiden Seiten Zeit, die weder der Hersteller noch der Händler für Verwaltung übrig hat.
Für SWING haben wir ein B2B-Kundenportal entwickelt, das diese Prozesse digital abbildet. Händler wickeln ihre Bestellungen über das Portal ab, statt sie per Mail zu formulieren, und die Abläufe zwischen Fachhandel und Hersteller folgen einem definierten digitalen Weg statt individueller Absprachen. Das reduziert Rückfragen, macht Vorgänge nachvollziehbar und schafft auf Herstellerseite den Überblick, den verstreute Postfächer nie liefern können.
B2B-Portale sind ein eigenes Handwerk, das sich von Consumer-Shops deutlich unterscheidet. Es geht nicht um Impulskäufe und Conversion-Optimierung, sondern um Verlässlichkeit im Tagesgeschäft: eingespielte Bestellrhythmen, händlerspezifische Konditionen, klare Rollen und ein System, das auch der Aussendienst und die Sachbearbeitung im Haus gerne benutzen. Die beste Portal-Software ist die, über die niemand mehr redet, weil sie einfach läuft.
Das SWING-Projekt steht für eine Sorte Arbeit, die wir besonders gerne machen: gewachsene Prozesse in einem traditionsreichen Unternehmen digitalisieren, ohne die Abläufe zu brechen, die den Betrieb tragen. Kein Prestige-Redesign, sondern Werkzeuge, die jeden Tag benutzt werden. Wenn dein Unternehmen ähnliche B2B-Prozesse noch über E-Mail und Excel abwickelt, ist genau das der Punkt, an dem Digitalisierung sofort messbar Zeit zurückgibt.
Der Weg dorthin ist bei solchen Projekten wichtiger als die Technologie. Ein B2B-Portal scheitert nicht am Code, sondern daran, dass Händler es nicht annehmen oder die interne Sachbearbeitung daran vorbei arbeitet. Deshalb beginnt die Arbeit nicht mit Screens, sondern mit den bestehenden Abläufen: Wie bestellen die Händler heute wirklich, welche Sonderfälle gibt es, was muss das System abbilden, damit niemand zurück zur E-Mail wechselt. Erst wenn das klar ist, wird gebaut.
Für Hersteller und Großhändler im Mittelstand ist diese Sorte Digitalisierung oft der wirksamste erste Schritt, deutlich vor jedem AI-Thema: Ein sauberes Portal spart sofort Arbeitszeit auf beiden Seiten und schafft nebenbei die strukturierten Daten, auf denen spätere Automatisierung erst aufsetzen kann. Wenn dein Vertrieb noch Bestellungen aus Postfächern abtippt, fangen wir genau dort an. Das SWING-Projekt zeigt, dass wir dabei auch mit den Eigenheiten eines Nischenmarkts umgehen können.
Der erste Schritt ist bei uns immer eine Prozessaufnahme, kein Angebot von der Stange: Wir schauen uns an, wie Bestellungen und Abstimmungen heute laufen, wo die Zeit versickert und was ein Portal abbilden muss, damit es angenommen wird. Danach weißt du, was Digitalisierung für deinen Vertrieb konkret bedeutet, in Stunden pro Woche.
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